Ich möchte euch hier meinen VDR vorstellen. Angefangen hat alles im Jahr 2003. Allerdings erstmal nur im Kopf ;-) Bin Anfang 2003 auf den VDR aufmerksam geworden. Leider hatte ich damals kein Geld für eine DVB-S-Karte und so musste ich mein Vorhaben verschieben.
Bedingt durch Studium und diverse andere Dinge hat's dann doch noch ein geschlagenes Jahr gedauert, bis ich dann endlich im April 2004 auch ins VDR-Lager einsteigen konnte. Zuvor musste aber auch noch eine SAT-Schüssel angebracht werden, doch das war schnell erledigt. Nun ja, und seitdem läuft mein VDR nahezu ununterbrochen und ich bin einfach nur begeistert. Da ärgert man sich ein bisschen, dass man nicht schon früher in den Genuss kommen konnte. Wie konnte ich nur ohne den VDR leben!? Egal, jetzt ist er ja da :-)
Im Laufe der letzten Jahre hat sich eigentlich ständig etwas an meiner Konfiguration geändert. Kein Wunder, so ein VDR lädt ja quasi zum Basteln und Rumspielen ein. Hier mal die Daten meines ersten VDR:
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::hardware:: Intel Pentium II (Slot 1) 300 MHz 128MB SDRAM PC100 FIC-Mainboard VL-601 Intel 440LX ATI 8MB Rage-Fury Grafikkarte Longshine 10/100MBit (RTL8139) Noname 200W-Netzteil Creative CDRW 8/8/32 1x WD 20GB 7200RPM (System/MP3s) 1x Samsung 120GB 5400RPM (Video) Technotrend DVB-S 1.5 Infrarot Empfänger One for all 7010 Fernbedienung IR-Verlängerungen |
::software:: LinVDR 0.6 Plugins: - calendar / clock - console / femon - games / image - mp3 / mplayer - osdpip / pcd - pilot / sleeptimer - streamdev-server / timeline - tvonscreen / vcd |
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Nach der Installation (was mit LinVDR wirklich sehr einfach war und schnell ging) habe ich den VDR in meinem Zimmer erstmal ausgiebig getestet, alle möglichen Plugings ausprobiert, Fernbedienung angelernt und auf meine Bedürfnisse konfiguriert. Dann habe ich noch so ca. eine Woche rumgespielt.
Als alles so lief, wie ich wollte, habe ich den VDR auf den Dachboden verfrachtet. Hatte von Anfang an geplant ihn ins Hausnetz einzuspeisen, damit ich ihn im ganzen Haus nutzen kann.
Als Modulator dient ein ausrangierter Videorekorder, der auch noch das normale Kabel-TV durchschleift. Bin mit dem Bild sehr zufrieden. Leider hatte ich eine Brummschleife, doch die ließ sich mit einem ca. 5,- Euro teuren Mantelstromfilter von Reichelt beseitigen. Jetzt habe ich im ganzen Haus ein klasse Bild und einen super Ton (sogar Stereo). Gut, auf Dolby Digital muss man bei dieser Lösung verzichten. Aber das kann ich verschmerzen.
Ferngesteuert wird der VDR über Fernbedienungen von One for all (Modell 7010). Um die Signale auf den Dachboden zu bringen, habe ich mir bei Conrad diese kleinen IR-Verlängerungen geholt. Funktioniert super.
Wartungsarbeiten oder sonstige Dinge mache ich per SSH von meinem PC aus. Wirklich eine feine Sache. Aufnahmen ziehe ich mir übers Netzwerk auf einen anderen PC und bearbeite und schneide sie dort.
Mittlerweile hat mein VDR folgenden Konfigurationsstatus erreicht:
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::hardware:: AMD K6-II 500 MHz 196MB SDRAM PC100 DFI Mainboard ATI 8MB Rage-Fury Grafikkarte Longshine 10/100MBit (RTL8139) Noname 200W-Netzteil Creative CDRW 8/8/32 1x Samsung 120GB 7200RPM 1x Samsung 120GB 5400RPM Technotrend DVB-S 1.5 Infrarot Empfänger One for all 7010 Fernbedienung IR-Verlängerungen |
::software:: LinVDR 0.7 + diverse Plugins Was sich von Zeit zur Zeit ändert: Dr. Seltsam-Kernel 2.6.15 MT-1.3.24-20050518 Tarandor-Libs 20060313 Tarandor-Conf 20060321 Cody linvdr-1.4.0-20060505 vdradmin-am-3.4.4 Partitionen: /dev/hda1 (1.9GB) / /dev/hda2 (38.5GB) /pub/mp3 /dev/hda3 (69.7GB) /video1 /dev/hdc1 (110.1GB) /video0 |
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Demnächst plane ich den Umstieg auf einen Pentium III mit 1000MHz, damit ich auch endlich mal ordentliche DivX-Unterstützung bekomme. Ansonsten bin ich mit dem VDR wirklich sehr zufrieden. Alle meine Ansprüche werden erfüllt.
Hier ein paar Fotos:
- Das linke Bild zeigt den kompletten Aufbau. Habe den VDR auf ein altes Tischchen (das ich auf dem Dachboden gefunden habe) verfrachtet. Daneben steht ein 15" Phillips-Monitor, den ich für gelegentlich Wartungsarbeiten brauche (Mache die meisten Sachen aber per SSH von meinem PC aus). Unten steht der Videorekorder.
- Das zweite Bild zeigt den VDR (wie interessant ;-) ). Oben drauf steht die IR-Verlängerung. Hinten liegt der IR-Empfänger, der an den COM1-Port angeschlossen ist.
- Das dritte Bild zeigt eigentlich nur, wie ich den VDR ins Hausnetz einspeise. Bei uns kommt der Kabelanschluss aus dem Keller und wird dann auf dem Dachboden verteilt. Die kleine Box ist ein Hausanschlussverstärker. Das Signal geht jetzt erst in den Videorekorder und dann in den Verstärker.
- Das rechte Bild zeigt die Innenansicht. Hier seht ihr auch mein ausgeklügeltes Belüftungskonzept ;-) Der Lüfter unten links kühlt die DVB-S-Karte. Im Sommer wird's unterm Dach schon mal ziemlich warm. Ohne den Lüfter geht da nichts. Der Lüfter oben in der Mitte kühlt die zweite Festplatte. Die Systemplatte hat auch einen Lüfter (sieht man hier aber nicht). Alle Lüfter drehen mit voller Kraft. Ergebnis: Meine Hardware ist auch an den heißen Tagen immer schön kühl. Kommentare zum Rest der Hardware auf dem Bild spare ich mir jetzt mal.
Bin mit dieser Lösung insgesamt wirklich sehr zufrieden. Und da er auf dem Dachboden steht, brauche ich mich um das Optische bzw. um Lärmbelästigung nicht zu kümmern. Und dank Netzwerkanschluss und vdradmin kann man den VDR super bequem von jedem Rechner im Haus programmieren. Und dank WLAN und Notebook ist's noch bequemer ;-)
Bin, wie schon gesagt, ständig am Basteln und Rumschrauben. Was ich noch nicht hinbekommen habe, ist das automatische Anschalten wenn ein Timer ansteht. ACPI(settime) funktioniert mit dem Board nicht richtig. Aber das ändert sich hoffentlich mit der neuen Hardware.
Stand: 08.05.2006
Update (17.05.06):
Wie bereits weiter oben angekündigt, hat mein VDR ein umfassendes Hardware-Update erhalten. Ich konnte bei eBay günstig einen Pentium III mit 1000MHz nebst Mainboard und 256MB SDRAM erstehen. Ein Gehäuse war auch noch mit dabei (sogar gedämmt, aber benötige ich eigentlich nicht). Und da dieses mehr Platz bietet, bin ich gleich mit der kompletten Hardware umgezogen. Da mein VDR-Netzteil schon ziemlich altersschwach war habe ich mir auch noch ein neues Netzteil besorgt. Hier nun meine aktuelle Konfiguration:
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::hardware:: Intel Pentium III 1000 MHz 256MB Infineon SDRAM PC133 Gigabyte GA-6OXT(-A) Mainboard ATI 8MB Rage-Fury Grafikkarte Longshine 10/100MBit (RTL8139) LC-Power 350W-Netzteil Creative CDRW 8/8/32 1x Samsung 120GB 7200RPM 1x Samsung 120GB 5400RPM Technotrend DVB-S 1.5 Infrarot Empfänger One for all 7010 Fernbedienung IR-Verlängerungen |
::software:: LinVDR 0.7 + diverse Plugins Was sich von Zeit zur Zeit ändert: Dr. Seltsam-Kernel 2.6.15 MT-1.3.24-20050518 Tarandor-Libs 20060313 Tarandor-Conf 20060321 Cody linvdr-1.4.0-20060505 vdradmin-am-3.4.4 Partitionen: /dev/hda1 (1.9GB) / /dev/hda2 (38.5GB) /pub/mp3 /dev/hda3 (69.7GB) /video1 /dev/hdc1 (110.1GB) /video0 |
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Der Umzug ging ohne Probleme vonstatten. Ein paar BIOS-Parameter angepasst, und schon lief wieder alles. Und das Beste: Endlich habe ich volle ACPI-Unterstützung. Er wacht auf, nimmt programmierte Timer auf und geht wieder schlafen - sensationell ;-)
DivX-Files werden jetzt endlich ruckelfrei abgespielt. Und auch sonst wirkt alles etwas zügiger. Genauso wollte ich es haben. Der Stromverbrauch liegt mit ca. 65W noch im Rahmen. Ein wirklich rundum gelungenes Update. Was natürlich nicht heißt, dass ich nicht mehr Rumbasteln werde. Mir fällt bestimmt bald wieder etwas ein. Aber vorerst ich zufrieden.
Hier ein paar Bilder:
Kurze Bemerkung:
Wollte den Lüfter für die Festplatten erst irgendwie im Gehäuse unterbringen. Fand aber keine gute Lösung zur Befestigung. Habe ihn dann kurzerhand mit Kabelbindern vors Gehäuse gehangen. Funktioniert sehr gut und die Platten bleiben schön kühl.

